Walter Bens - Selbstvermarktungsstrategie

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Das Konzept

Grundgedanken zum Thema:

Bei der Suche nach neuen beruflichen Herausforderungen, bei der Arbeitssuche aus Arbeitslosigkeit oder aufgrund einer Gefährdung des Arbeitsplatzes zeigt die Beratungserfahrung, dass dem Einzelnen häufig nicht klar ist, wo seine besonderen Fähigkeiten liegen und was er tatsächlich alles kann. Somit begrenzt er seine beruflichen Möglichkeiten und seine Entwicklung. Das Erkennen der eigenen Stärken, Kompetenzen und Vorlieben wird hier zur notwendigen Voraussetzung, um neue Tätigkeitsfelder, Funktionen und Berufsrollen zu definieren. Dies erfordert Selbstreflexion, -vergewisserung und Neuorientierung.

In diesem Zusammenhang sind in die Reflexion alle möglichen Lernumfelder einzubeziehen. Die Aufmerksamkeit ist auch auf non-formale oder informelle Lernkontexte zu richten, das begleitende Lernen im Prozess der Arbeit scheint im Kontext der Beschäftigungsfähigkeit besonders bedeutsam.

Es gilt die Identifizierung des biografisch erworbenen Kompetenzprofils zu unterstützen. Im Sinne der Verwertbarkeit und Transferierbarkeit auch informell erworbener Kompetenzen geht es um deren Entkontextualisierung, um sie auch für ein weiterführendes Lernen und flexible Beschäftigungsfähigkeit zu nutzen. Im Sinne einer biografischen Kompetenz wird die Reflexion der eigenen Person anhand der drei Zeitdimensionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft notwendig, um erforderliche neue berufliche Wege einzuschlagen und um Beschäftigungsfähigkeit zu erhalten und zu fördern.

Das aus der Reflexion entwickelte Kompetenzprofil und die Wirkungen auf alternative Einstiegsmöglichkeiten in Erwerbsarbeit, Weiterbildung oder Selbstständigkeit sind zu prüfen und in einer effizienten Vermarktungsstrategie umzusetzen.

Die Strategie

Dazu ist es notwendig, aus allen Lebensbereichen (Arbeit, Familie, Freizeit, soziales Umfeld) Fähigkeiten und Erfahrungen zu erfassen, d.h. das Kompetenzprofil des Arbeitsuchenden zu analysieren. Denn was ein Mensch kann, ist weit mehr als Qualifikationen und Zertifikate abbilden können.

Als Strukturierungshilfe dienen:

  • die Kompetenzbilanz als Instrument zur Erschließung von Potenzial
  • die Technik des beruflichen Querdenkens, bei der die aus dem gesamten beruflichen Tätigkeitsumfeld entwickelten Stärken reflektiert werden –
    u.a. Branchen-, Produktkenntnisse usw.,
  • die Additionstechnik, in der alle beruflichen Ausbildungen und informell erworbene Kompetenzen zu einem individuellen Kompetenzprofil zusammen geführt werden.
Die Umsetzung

Aus dem individuellen Profil wird strategisch eine engpasskonzentrierte Bewerbungsaktion entwickelt:

  • die Zielrichtung(en) und –position(en) werden definiert, das sind alle möglichen Alternativen, Funktionen, Tätigkeitsbereiche, die auf die bisherigen Erfahrungen zurückgreifen und darauf aufbauen,
  • die Zielgruppe (Branchen) werden festgelegt, das sind die potenziellen Arbeitgeber, die von dem Kompetenzprofil des AN profitieren, d.h. seine beruflichen Kenntnisse im Unternehmen umsetzen und nutzen können,
  • die Synergie wird genutzt zwischen der Suche des AN nach Beschäftigung und dem Interesse des Arbeitgebers an kompetenten, motivierten Mitarbeitern.
  • Ergebnis ist die passgenaue Entscheidung zu einer Weiterbildung oder zu einer offensiven Strategie am Arbeitsmarkt, z.B. dem Arbeitskraftangebot, der Zielgruppenkurzbewerbung.

Der Strategieerfolg ist abhängig von

  • Definition der Zielposition
  • Definition der Zielgruppe
  • Anzahl der Arbeitskraftangebote
  • Arbeitsmarktsituation
  • Regionaler und funktionaler Mobilität

Die Strategie eignet sich für

  • Engagierte, motivierte Arbeitnehmer
  • Ältere Arbeitnehmer
  • Rückkehrerinnen ins Erwerbsleben
  • Absolventen